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Beni – Der Kameramann, der niemals eine Pause braucht 🤖

Es gibt Technikprodukte, die schaut man sich an und denkt: „Ganz nett.“ Und dann gibt es Produkte wie Beni von Mondo Robotics, bei denen man sich sofort fragt: „Warum ist da eigentlich vorher niemand drauf gekommen?“ Genau so ging es mir, als ich den kleinen Kamera-Roboter zum ersten Mal gesehen habe.

Als Technik- und Smart-Home-Blogger sehe ich täglich neue Gadgets. Viele unterscheiden sich nur in kleinen Details oder wollen ein bestehendes Produkt ein wenig besser machen. Beni verfolgt dagegen einen völlig anderen Ansatz. Statt einer Drohne, eines Selfie-Sticks oder eines Gimbals übernimmt hier ein autonomer Roboter die Rolle des Kameramanns. Er folgt seinem Besitzer selbstständig, filmt dabei in 4K und kommt laut Hersteller sogar mit Schotter, Waldwegen, Wiesen, Schnee oder Sand zurecht. Kurz gesagt: Ein persönlicher Kameramann, der weder müde wird noch nach einer Kaffeepause fragt.

Genau das macht das Konzept so spannend. Wer schon einmal versucht hat, sich beim Fahrradfahren, Wandern oder mit dem Hund selbst zu filmen, kennt das Problem. Eine Drohne darf nicht überall fliegen, ein Gimbal muss ständig in der Hand gehalten werden und ein Stativ bleibt eben genau dort stehen, wo man es aufgestellt hat. Beni kombiniert dagegen Robotik, KI-gestütztes Tracking und Kamerastabilisierung in einem einzigen Gerät und eröffnet dadurch völlig neue Möglichkeiten.

Besonders gefallen hat mir, dass die Personenerkennung direkt auf dem Roboter erfolgt. Für die eigentliche Verfolgung ist keine permanente Internetverbindung oder Cloud notwendig. Gerade in Zeiten, in denen gefühlt jedes technische Gerät einen Online-Account verlangt, ist das ein angenehm moderner Ansatz. Die Kamera zeichnet je nach Modus mit bis zu 4K bei 30 Bildern pro Sekunde oder Full-HD mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde auf. Der interne Speicher lässt sich per microSD erweitern, sodass auch längere Touren problemlos möglich sind.

Die eigentliche Besonderheit ist für mich allerdings nicht die Kamera, sondern die Robotik. Während viele vergleichbare Systeme bereits auf unebenem Untergrund an ihre Grenzen stoßen, wurde Beni genau für solche Situationen entwickelt. Ob Waldweg, Schotter oder Wiese – der kleine Roboter soll seinem Besitzer zuverlässig folgen und dabei Geschwindigkeiten von bis zu rund 29 km/h erreichen. Damit richtet sich das System nicht nur an Spaziergänger oder Familien, sondern ebenso an Radfahrer, Läufer oder Content Creator, die sich ohne zusätzlichen Kameramann filmen möchten.

Ein cleveres Detail ist außerdem der Motion Tracker. Anstatt permanent das Smartphone in der Hand halten zu müssen, übernimmt ein kleiner Tracker die Kommunikation mit dem Roboter. Das macht die Bedienung deutlich angenehmer und sorgt dafür, dass Beni auch dann zuverlässig folgen kann, wenn man sich einmal kurz außerhalb des direkten Sichtfeldes bewegt.

Was mir an Beni besonders gefällt, ist allerdings weniger die Technik als vielmehr die dahinterstehende Idee. Mondo Robotics verkauft keinen klassischen Kamera-Gimbal auf Rädern, sondern verfolgt das Ziel, dass Menschen ihre Erlebnisse genießen können, ohne ständig selbst hinter der Kamera stehen zu müssen. Ob Familienausflug, Hundespaziergang, Mountainbike-Tour oder Urlaub – endlich können alle gleichzeitig Teil der Aufnahme sein. Das klingt zunächst simpel, löst aber ein Problem, das viele von uns wahrscheinlich schon häufiger erlebt haben.

Natürlich sollte man nicht vergessen, dass Beni aktuell über Kickstarter finanziert wird. Crowdfunding bringt immer gewisse Risiken mit sich und bis zur finalen Serienversion können sich noch Details ändern. Gleichzeitig macht das Entwicklerteam einen sehr offenen Eindruck, berichtet regelmäßig über den Entwicklungsstand und arbeitet kontinuierlich an Verbesserungen der Software und Kamera. Genau diese Transparenz finde ich sympathisch.

Mein persönliches Fazit fällt deshalb durchweg positiv aus. Beni ist nicht einfach nur ein weiteres Technik-Gadget, sondern ein Produkt, das tatsächlich neue Ideen in den Markt bringt. Natürlich ersetzt der kleine Roboter keine professionelle Filmkamera oder einen erfahrenen Kameramann. Das möchte er aber auch gar nicht. Stattdessen bietet er eine kreative Möglichkeit, Erinnerungen und Abenteuer festzuhalten, ohne ständig selbst filmen zu müssen.

Ich habe das Projekt bereits auf Kickstarter unterstützt und freue mich darauf, Beni nach seiner Auslieferung selbst ausführlich zu testen. Einen ehrlichen Praxistest mit allen Stärken, Schwächen und hoffentlich auch einigen lustigen Situationen könnt ihr dann natürlich hier auf SmartByMarco lesen. Denn seien wir ehrlich: Wenn ein kleiner Roboter mir durch Wald und Wiese hinterherfährt, wird es garantiert die eine oder andere Geschichte zu erzählen geben.

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