Das Problem: Wer kennt das nicht? Man schaut auf die Pflanzenerde, sie sieht feucht aus, ist aber innen drin staubtrocken. Oder umgekehrt: Die Oberfläche ist trocken, aber der Topf ist durchnässt. Dazu kommt der Wunsch nach einer automatischen Bewässerung, die aber nur anspringen soll, wenn die Pflanze wirklich Wasser braucht – sonst verschwendet man unnötig Wasser.
Die Lösung: Hier kommen die Zigbee Pflanzensensoren ins Spiel. Ich verwende dafür das einfache SmartLife Modell „SGS01Z“.
Die Hardware
Mittlerweile nutze ich 8 Stück davon im Einsatz und bin absolut begeistert. Der Sensor liefert mir zuverlässig drei wichtige Daten:
- Batteriestand
- Temperatur
- Bodenfeuchtigkeit
Die Integration
Die Verbindung zu meinem Smart Home System (Home Assistant) erfolgt bei mir über Zigbee2MQTT. Die Einrichtung war innerhalb von Minuten erledigt. Die Daten sind stabil und werden regelmäßig übertragen.
Die Automatisierung (Der Praxis-Einsatz)
Die Daten nutze ich für eine automatische Beetbewässerung.
Die Logik dahinter ist simpel, aber effektiv:
Die Bewässerung schaltet sich nur dann ein, wenn die Bodenfeuchtigkeit unter 60% fällt UND gerade kein Regen (via Wetterdienst & Regensensor) gemeldet wurde.
Was mir gefallen hat:
- Einfache Integration
- Günstiger Preis (Aktuell ca. 8€)
- Zuverlässige Daten
Was mir nicht gefallen hat:
- Optisch recht auffällig (man sieht ihn im Topf)
- Batterien müssen ab und zu gewechselt werden (Typ AAA)
Kurzes Fazit:
Wer Home Assistant (oder ein anderes Zigbee-fähiges System) nutzt und Wert auf smarte Gartenpflege legt, liegt mit diesem Sensor genau richtig. Er nimmt einem die uncertainties des „Finger-Tests“ ab und spart langfristig Wasser.